Atemschutz

Die ersten Atemschutzgeräte der Feuerwehr Mureck wurden bereits im Jahre 1970 angekauft, diese Geräte waren auch für den Tauchdienst, bis 5 Meter Tiefe, geeignet. Ebenfalls 1970 wurde im Feuerwehrhaus Mureck eine Atemluftfüllstation für den Bezirk Radkersburg installiert. Diese wurde 2013 durch eine neue Anlage ersetzt. Die Atemschutzausrüstung zählt zu den wichtigsten Einsatzgerätschäften einer

Feuerwehr. Sie ist bei Brandeinsätzen, Unfällen mit Gefährlichen Stoffen, aber auch bei Personenrettungen aus Bereichen mit wenig atembarer Luft (z.B. Silos oder Weinkeller) für die Sicherheit der eigenen Mannschaft unverzichtbar geworden. Ein Atemschutztrupp besteht aus 3 Mann. Die Feuerwehr Mureck verfügt über 6 Atemschutzgeräte und kann daher 2 Trupps im Einsatz ausrüsten. Derzeit sind 20 Atemschutzträger einsatzbereit und 2 davon sind auch Träger von Chemikalanzügen.

Für die Kommunikation mit dem Gruppenkommandanten und Überwachung der Trupps stehen 70 cm Handfunkgeräte incl. Funkmasken und ein außenüberwachungsgerät zur Verfügung. Um den heutigen Einsatzanforderungen gerecht zu werden, ist der Atemschutztrupp mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet. Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Mureck absolvieren jährlich mindestens 2 Übungen, von denen eine Übung den ÖFAST (Österr. Feuerwehr-Atemschutz-Test) beinhaltet. Dieser Test unter einsatznahen Bedingungen gibt dem Feuerwehrkommandanten Auskunft über die Leistungsfähigkeit seiner Geräteträger.